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Human Nature, played on a Harpejji G16

Liebe Leute, das ist nicht Grumpy Cat am Bügelbrett, sondern der Verfasser dieser Zeilen an seiner mehr oder weniger brandneuen Harpejji G16. Eins vorab: sie ist nicht ganz so leicht zu spielen, wie es aussieht, aber leichter, als man denkt 🙂 Jedenfalls wird es in den nächsten Beiträgen hauptsächlich um dieses neuartige, magische Instrument gehen. Wo gesehen, warum gekauft, wie ist das Ding aufgebaut, wie wird es aufgenommen etc. pp. Aber nun erstmal viel Spaß mit meiner Version von “Human Nature”.

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Vom Konzert zum Mix in 5 Schritten (5)

Nachdem die klangliche und lautstärkemäßige Balance der Spuren soweit hergestellt ist, gehört im Fall einer BigBand-Aufnahme für meinen Geschmack auch etwas Druck auf den Kessel. Mein neuestes Werkzeug, welches durch einfache Bedienung und klangliche Neutralität besticht, ist Softube’s Weiss MM-1 Mastering Maximizer. Keine sophistische Maschine, sondern die reduzierte Plugin-Version bewährter Hardware.

Einfach den Ohren vertrauen und wie gehabt nicht zu viel an den Knöpfchen drehen, dann kommt sie rüber, die “geballte Energie”(O-Ton Heike). Die gewünschte Durchschnittslautstärke lässt sich übrigens nahezu dB-genau erzielen. Viel Spaß mit der Erft-Star BigBand feat. Heike Kraske und “Too Close For Comfort”:

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Vom Konzert zum Mix in 5 Schritten (4)

Die weitere Bearbeitung der Spuren erfolgt dann wieder in Samplitude. Grundsätzlich versuche ich immer, mit so wenig EQ wie möglich auszukommen, und das ist auch hier so. Lediglich dem in Stereo aufgenommenen Blechbläser-Satz musste auf die Sprünge geholfen werden, da bei der Aufnahme der Höhenabsenkungs-Schalter der Beyer Kondensatormikrofone aktiviert war. Merke: auch solche Kleinigkeiten sollten VOR der Aufnahme gecheckt werden, denn schlimmstenfalls kann ein kleiner Fehler die gesamte Aufnahme ruinieren.

An Effekten habe ich EQ, Kompressor und Hall eingesetzt. Letzteren sehr sparsam und vor allem, um damit den natürlichen Raumsound zu überdecken. Da Ergebnis klingt transparent und ausgewogen, allerdings noch nicht so druckvoll, wie man es von einer BigBand Aufnahme erwarten sollte:

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Vom Konzert zum Mix in 5 Schritten (3)

Und weiter geht’s: nicht benötigte Tracks habe ich aussortiert, alle Spuren geschnitten und mit Namen versehen. Dann die Tracks mit Stereo-Mikrofonierung (Brass & Piano) zu jeweils einer Stereo-Spur zusammengefasst. Alle Spuren wurden normalisiert und eine erste Lautstärkeanpassung vorgenommen. Zu guter Letzt Files in einen vorbereiteten Samplitude Ordner exportiert. Sinnvollerweise hatte ich zuvor das Rohmaterial geschnitten, aber ansonsten unbearbeitet, archiviert.

Noch immer ist keine klangliche Veränderung (EQ, Dynamik, FX) passiert, jedoch wurden die Spuren von der Lautstärke her angepasst, und durch das Anlegen von Stereospuren klingt das Ganze nun schon merklich offener und räumlicher:

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Vom Konzert zum Mix in 5 Schritten (2)

Was ist hier passiert, ist das nicht…? Ja, es ist die Oberfläche von Audacity 2.05, und mancher mag sich fragen, warum ich die aufgenommenen WAV-Dateien hier hinein importiert habe. Ganz einfach, mir gefällt die Handhabung und das helle, übersichtliche Design und zumindest ICH kann damit schneller Wellenformen bearbeiten, schneiden und normalisieren als in Samplitude, welches aber im weiteren Verlauf natürlich wieder zum Einsatz kommen wird.

Noch ist keine Veränderung der Audiofiles vorgenommen worden, und da die aufgenommenen Signale von der Aussteuerung her sehr unterschiedlich sind, klingt das Rohmaterial unbearbeitet (und selbstverständlich Mono) nicht sehr vielversprechend. Hier ein erstes Klangbeispiel des markierten Ausschnitts: