Über Soundmask

Soundmask: Was bisher geschah…

Auslöser für das Projekt war die Idee, mir die Frequenzverteilung und Lautstärke einiger, für mein Empfinden ausgewogen klingender Mixes mit den Analysetools von Audacity 2.05 und Adobe Audition 3.0 im Vergleich zu betrachten. Zunächst mal auffällig dabei war eine in allen Fällen recht ähnliche durchschnittliche Lautheit von -18 dB RMS. Für meinen Geschmack laut genug, um durchsetzungsfähig zu sein, und leise genug, um transparent klingen zu können. Auffällig auch eine ebenfalls ähnliche Struktur der Frequenzverteilung. Der von mir bevorzugte “Klang” einer Aufnahme ließ sich also abbilden, und sieht in etwa so aus:
Ziemlich linear, aber eben doch nicht Linealglatt. Was mich interessierte, war die Möglichkeit einer sehr präzisen Reproduktion einer solchen Kurve, um zum Beispiel mehrere Titel eine Produktion wie aus einem Guss klingen zu lassen, ohne sie dynamisch z.B. durch Einsatz eines Multiband-Kompressors zu sehr anzugleichen. Ein “einfacher” Grafik oder Parametrik-EQ würde dies nicht leisten können, darüber hinaus wäre der Nachbau solch komplexer Strukturen auch viel zu zeitaufwändig. Was also tun? “Wie wäre es mit einem differentiellen EQ” sprach der Jean Pütz in mir, und ich machte mich auf die Suche nach einer preiswerten Umsetzungsmöglichkeit… (Fortsetzung folgt)

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