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Hello, Goodbye (2): Soundcraft Signature 22 MTK

Hallo liebe Freunde der gepflegten Populärmusik, Audio-Enthusiasten und Technik-Nerds! Zunächst mal wünsche ich Euch allen ein frohes Neues Jahr, in dem hoffentlich weiterhin viele spannende Dinge passieren. Mein guter Vorsatz für 2018: regelmäßiger Blogbeiträge schreiben. Und damit Ihr seht, wie ernst ich es mit diesem Vorsatz meine, haue ich heute direkt mal zwei Beiträge raus 🙂

Hier kommt zunächst einmal Teil zwei meiner voraussichtlich mindestens dreiteiligen Mixerstory:
Als Nachfolger meines bewährten Tascam 2488 Neo trat im September letzten Jahres ein Soundcraft Signature 22 MTK an, welches gegenüber der alten Maschine eine wesentlich komplettere Ausstattung mit einer analogen Oberfläche verbindet.


– bis zu 24 aufnehmbare Spuren per USB-Audio
– Phantomspeisung für alle 16 XLR-Eingänge
– auf den ersten Blick großzügiges Layout
– Speicherung der Audiofiles direkt auf dem Rechner

Die Zusammenarbeit von Notebook und Pult klappte auf Anhieb viel unproblematischer als gedacht. Erster Job war ein Livemix der Erft-Star Big Band, bei dem sich allerdings schnell die Grenzen der Bedienbarkeit aufzeigten. Regler, Taster und Fader hat das Ding wirklich in Hülle und Fülle, aber der analoge Zugriff wird durch die kompakte Bauform doch sehr eingeschränkt. Vor allem in der Hektik eines Gigs muss man schon höllisch aufpassen, um den richtigen Kanalzug zu treffen (z.B. einen Mute-Taster zu drücken oder den Effektanteil nachzuregeln). Da es keine Szenenspeicher gibt, kann man sich auch nicht vorab eine Grundkonfiguration zurechtlegen. Von Motorfadern ganz zu schweigen.

In der Praxis zeigte sich also schnell, dass meine romantischen Vorstellungen bezüglich eines Analogpultes nicht viel wert waren. Nichts desto trotz ist der Abend gut verlaufen und auch einige Studio-Mixes habe ich mit dem Soundcraft gemacht. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag…

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